Magazin Bluthochdruck

Blutdruck senken durch Achtsamkeitstraining

aponet.de Herzerkrankungen fordern jährlich fast 18 Millionen Todesopfer, von denen viele auf Bluthochdruck zurückzuführen sind. Der kann durch Medikamente behandelt werden, teilweise genügen aber schon Änderungen des Lebensstils wie gesünderes Essen, Gewichtsverlust und regelmäßige Bewegung. Dauerhafte Verhaltensänderungen werden jedoch häufig zur Herausforderung, und genau hier kommt Achtsamkeit ins Spiel.

Immer mehr Schwangere haben Bluthochdruck

aponet.de Die Zahl der Schwangeren mit Bluthochdruck ist in den Vereinigten Staaten in den letzten vierzig Jahren um das 13-fache angestiegen. Das liegt weniger an Übergewicht oder Rauchen, sondern eher am Alter: Viele Frauen beginnen heute erst später mit der Familiengründung.

Versteckter Bluthochdruck besonders gefährlich

aponet.de Manchmal versteckt sich hoher Blutdruck so gut, dass er dem Arzt nicht auffällt. Diese so genannte maskierte Hypertonie ist besonders gefährlich, sagte Professor Dr. Thomas Middeke aus München auf einem Fortbildungskongress für Apotheker in Schladming, Österreich.

Schlafapnoe und hartnäckiger Bluthochdruck hängen zusammen

aponet.de Spanische Forscher haben festgestellt, dass die meisten Personen, die an einem therapieresistenten Bluthochdruck leiden, auch Atemaussetzer im Schlaf haben, eine sogenannte obstruktive Schlafapnoe. Dabei war der Blutdruck umso höher, je ausgeprägter die nächtlichen Atemaussetzer waren.

Häufiger Bluthochdruck bei langen Büro-Arbeitszeiten

aponet.de Büroangestellte, die viele Stunden am Arbeitsplatz verbringen, haben mit größerer Wahrscheinlichkeit einen hohen Blutdruck. Besonders von Bedeutung ist, dass es sich oft um einen "versteckten" Bluthochdruck handelt, der bei routinemäßigen Arztbesuchen unentdeckt bleibt.

Zahnverlust deutet auf Bluthochdruck hin

aponet.de Bei Frauen nach der Menopause könnte Zahnverlust ein Warnsignal für beginnenden Bluthochdruck sein. Darauf deutet eine neue Studie aus den USA hin. Eine gute Mundhygiene ist demnach für Frauen im höheren Alter besonders wichtig.

Bluthochdruck: Ist das Alter doch nicht schuld?

aponet.de Bislang ging man davon aus, dass das Alter ein großer Risikofaktor für Bluthochdruck sei. Der Vergleich zweier Völker aus dem Regenwald Venezuelas deutet nun jedoch an, dass der Blutdruck mehr durch den Lebensstil als durch das Alter beeinflusst wird.

Kinder: Hoher Blutdruck durch frühen Vitamin-D-Mangel?

aponet.de Säuglinge und Kleinkinder mit einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel haben möglicherweise ein höheres Risiko für Bluthochdruck im späteren Kindes- und Jugendalter. Das zeigt eine neue Studie, die in der Zeitschrift Hypertension der American Heart Association erschienen ist.

Niedrigere Schwelle für Bluthochdruck ist nicht von Vorteil

aponet.de In den USA wurde die Schwelle für Bluthochdruck abgesenkt, sodass mittlerweile mehr Menschen mit Medikamenten behandelt werden (aponet.de berichtete). Dies schützt sie einer neuen Studie zufolge jedoch kaum vor Folgeerkrankungen, bringt aber ein höheres Risiko für Depressionen mit sich.

Stoffwechsel-Medikamente lindern psychische Erkrankungen

aponet.de Laut einer großen schwedischen Studie könnten Medikamente, die gegen Bluthochdruck, Diabetes oder zu hohe Cholesterin-Werte verordnet werden, auch bei psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, bipolaren Störungen oder Psychosen helfen: Patienten, die diese Medikamente einnahmen, benötigten weniger Krankenhausaufenthalte aufgrund psychiatrischer Symptome und verletzten sich seltener selbst.

Bluthochdruck: Grippeimpfung rettet Leben

aponet.de Patienten mit hohem Blutdruck haben während der Grippesaison ein um 18 Prozent geringeres Risiko für einen tödlichen Herzinfarkt oder Schlaganfall, wenn sie gegen Grippe geimpft wurden. Gleichzeitig ist die Impfrate unter den Menschen mit Bluthochdruck jedoch gering. Das berichteten Forscher auf dem Weltkongress für Kardiologie in Paris.

Chemikalien und Wetter: Was bei Kindern zu Bluthochdruck führen kann

aponet.de Nicht nur der Lebensstil der Mutter, sondern auch die Außentemperatur im Freien, Chemikalien und zahlreiche weitere Faktoren während der Schwangerschaft könnten sich darauf auswirken, ob Kinder Bluthochdruck entwickeln. Das ist das Ergebnis einer Studie, die im Journal des American College of Cardiology veröffentlicht wurde.

Bluthochdruck: Messungen zu Hause verbessern die Kontrolle

aponet.de Blutdruckwerte, die in der Arztpraxis gemessen werden, stimmen nicht immer mit dem tatsächlichen Blutdruck im Alltag überein. Für eine gute Kontrolle könnte es einer neuen US-Studie zufolge hilfreich sein, den Blutdruck zusätzlich zu den Arztbesuchen regelmäßig zu Hause zu messen und diese Daten mit dem Arzt zu teilen.

Blutdrucksenker am besten vor dem Schlafen nehmen

aponet.de Bisher gibt es keine Empfehlungen, zu welcher Tageszeit Medikamente gegen Bluthochdruck eingenommen werden sollten. Um den Blutdruck am Morgen niedrig zu halten, nehmen die meisten Menschen sie nach dem Aufwachen. Eine große Studie aus Spanien zeigte nun, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tod wesentlich geringer ist, wenn die Medikamente zur Schlafenszeit eingenommen werden.

Gewicht: Steigt der BMI, dann steigt auch der Blutdruck

aponet.de Übergewicht und Bluthochdruck hängen häufig zusammen. Einen positiven Zusammenhang zwischen beiden belegt nun auch eine große Studie aus China, nach der der Blutdruck mit zunehmendem Body-Mass-Index (BMI) ansteigt.

Blutdruck nicht nach dem Kaffeetrinken messen

aponet.de Ein zu hoher Blutdruck erhöht das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt, Erblindung und Nierenversagen. Da Bluthochdruck keine Beschwerden verursacht, ist es ratsam, die Werte regelmäßig selbst zu kontrollieren. Damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden, gibt es einige Dinge zu beachten, erklärt Apotheker Volker Schmitt.

Bluthochdruck: Kombipräparate sind besser als Einzelwirkstoffe

aponet.de Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck werden gleichzeitig mit mehreren Wirkstoffen behandelt. Patienten fällt es jedoch schwer, mehrmals am Tag verschiedene Tabletten einzunehmen. Besser ist es daher, auf eine fixe Kombination aus mehreren Arzneistoffen in einer einzigen Tablette zurückzugreifen, sagte Prof. Dr. Rolf Daniels bei einem internationalen Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer in Schladming, Österreich.

Stress im Job und Schlafstörungen ernst nehmen

aponet.de Arbeitsstress und schlechter Schlaf erhöhen bei Mitarbeitern mit Bluthochdruck das Risiko für Todesfälle durch Herz-Kreislauf-Störungen um das Dreifache. Das zeigt eine neue Studie, die im European Journal of Preventive Cardiology veröffentlicht wurde. Forscher raten Betroffenen dringend dazu, Strategien für das Stressmanagement zu erlernen und Schlafstörungen behandeln zu lassen.

Blutdrucksenker erhöhen das Risiko für Lungenkrebs

aponet.de Patienten, die mehrere Jahre lang ACE-Hemmer einnehmen, erkranken einer aktuellen Studie zufolge häufiger an Lungenkrebs als Patienten, die stattdessen Angiotensin-Rezeptorantagonisten zur Senkung des Blutdrucks verwenden. Der Risikoanstieg ist zwar nur gering, aber angesichts der vielen Menschen, die diese Medikamente einnehmen, dennoch relevant.