Magazin Depressionen

Entzündliche Krankheiten gefährden auch die Psyche

aponet.de Menschen, die an chronisch-entzündlichen Erkrankungen leiden, haben ein höheres Risiko für Depressionen und Angststörungen. Jüngere Personen, die vor dem 40. Lebensjahr erkranken, sind besonders gefährdet.

Neue Apotheken Illustrierte: Psyche in Not: Depressionen

aponet.de Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. November 2018 liegt in vielen Apotheken bereit. Hier startet der erste Teil der neuen Serie "Psycho in Not" mit dem Thema Depressionen.

Depression: Schlafapnoe erschwert Therapie

aponet.de Ärzte sollten depressive Patienten, bei denen die Behandlung nicht anschlägt, auf nächtliche Atemaussetzer untersuchten. Darauf weisen Forscher vom Medical College of Georgia hin. Obstruktive Schlafapnoe, wie Atemaussetzer im Schlaf in der Fachsprache genannt werden, könnten den Erfolg der Therapie behindern.

Depressionen werden bei Senioren massiv unterschätzt

aponet.de Viele Deutsche haben keine Vorstellungen davon, wie sich eine Depression bei älteren Menschen bemerkbar macht. Deshalb wird die Erkrankung bei Senioren häufig falsch oder gar nicht behandelt, was mit zu den drastisch erhöhten Suizidraten beiträgt. Das zeigt das aktuelle "Deutschland-Barometer Depression" der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

Nahrungsergänzung schützt nicht vor Depressionen

aponet.de Die tägliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitamin D hilft nicht, einer Depression vorzubeugen. Das zeigt eine neue Studie im Journal der American Medical Association. Den Ergebnissen nach sind eine ausgewogene Ernährung und die Vermeidung von Übergewicht besser wirksam, denn zwischen Depressionen und Übergewicht bestehen Zusammenhänge.

Schlechte Ernährung erhöht das Risiko für Depressionen

aponet.de Viel Cholesterin, gesättigte Fette und Kohlenhydrate: Daraus besteht eine Ernährung, die Entzündungen begünstigt. Forscher der Universität in Manchester haben nun herausgefunden, dass Fast Food, Kekse und verarbeitetes Fleisch auch die Gefahr erhöhen, an einer Depression zu erkranken.

Dicke Menschen erkranken eher an einer Depression

aponet.de Je höher das Übergewicht, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit für eine Depression. Zehn Kilogramm überschüssiges Körperfett erhöhen das Risiko um siebzehn Prozent, wie dänische Forscher ausgerechnet haben. Wer es schafft, abzunehmen, tut demnach auch etwas für seine psychische Gesundheit.

Depression: Viele Beziehungen zerbrechen

aponet.de Eine Depression hat nicht nur große Auswirkungen auf das Leben der erkrankten Person: Auch die Angehörigen leiden darunter. Die Krankheit bedeutet häufig sogar das Ende einer Partnerschaft.

Depression: Patienten erhalten zu selten Psychotherapie

aponet.de Heute werden sieben Mal so viele Tabletten gegen Depressionen verordnet wie vor 25 Jahren. Doch nur jeder fünfte bis sechste Patient, der ein Antidepressivum einnimmt, geht auch zur Psychotherapie. Dies entspricht nicht den aktuellen Leitlinien zur Behandlung von Depressionen.

Antidepressiva bei Herzschwäche oft nicht geeignet

aponet.de Luftnot, Schwäche, Müdigkeit und Wassereinlagerungen in den Beinen: Herzschwäche schränkt die Lebensqualität oft stark ein. Häufig leiden Betroffene auch unter psychischen Problemen wie Depressionen oder Angst. Klassische Antidepressiva sind bei Patienten mit Herzschwäche jedoch häufig nicht geeignet oder weniger wirksam.

Mit Pflanzenkraft gegen Wechseljahresbeschwerden

aponet.de Schwindel, Hitzewallungen, Schlaflosigkeit: Das sind nur einige der Symptome, die typischerweise in den Wechseljahren auftreten. Auch seelische Verstimmungen und Depressionen können mit der Menopause einhergehen. Nicht immer ist gleich eine Hormonersatztherapie notwendig, erklärt Apothekerin Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Leichte bis mäßige Beschwerden können auch mit pflanzlichen Medikamenten gelindert werden.

Depression im jungen Alter: Psychotherapie hilft besser als Pillen

aponet.de Eine australische Studie hat ergeben, dass Jugendliche mit Depressionen am besten zuerst mit einer Psychotherapie behandelt werden sollten. In der klinischen Studie zeigte sich, dass die zusätzliche Gabe eines Antidepressivums oder eines Placebos keine Besserung bewirkte.

Juckreiz und psychische Probleme treten oft gemeinsam auf

aponet.de Menschen mit chronischem Juckreiz leiden verstärkt auch unter psychischen Krankheiten, wie eine aktuelle Studie aus Schweden zeigt. Durch eine bessere Therapie von Hautkrankheiten könnten möglicherweise schweren Depressionen oder Angststörungen vorgebeugt werden, so die Hoffnung der Wissenschaftler.

Postnatale Depression: Auch Männer leiden darunter

aponet.de Mütter und Väter können nach der Geburt ihres Kindes gleichermaßen an einer Depression erkranken, aber meistens wird sie nur bei Frauen erkannt. Eine Umfrage unter 406 britischen Erwachsenen ergab, dass Männer mit einer postnatalen Depression in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden.

Gesundes Essen und Fischöl-Kapseln gegen Depressionen

aponet.de Den Ergebnissen einer neuen Studie zufolge bessert eine mediterrane Ernährung zusammen mit Fischöl-Kapseln die psychische Gesundheit, lindert Depressionen und erhöht die Lebensqualität. Die sozialen Interaktionen, die die Teilnehmer der Studie während ihres Kochkurses hatten, verstärkten vermutlich diesen positiven Effekt.

Psoriasis: Entzündungen gefährden auch die Psyche

aponet.de Dänische Forscher haben in einer großen Untersuchung festgestellt, dass Menschen mit Schuppenflechte nicht nur ein höheres Risiko für Depressionen haben, sondern auch fast doppelt so häufig an anderen psychiatrischen Erkrankungen leiden. Sie vermuten, dass Entzündungsprozesse, die mit der Schuppenflechte einhergehen, dazu beitragen.

Schokolade: Zartbitter hebt die Stimmung

aponet.de Macht Schokolade wirklich glücklich? Glaubt man den Ergebnissen einer neuen Studie aus Kanada, könnte diese These zutreffen, zumindest für eine bestimmte Sorte. Wie Forscher in der Fachzeitschrift "Depression and Anxiety" berichten, wirkt sich der Verzehr von dunkler Schokolade positiv auf die Stimmung aus und kann sogar depressive Symptome lindern.

Pille: Suizid als Nebenwirkung

aponet.de Manche Frauen, die hormonelle Verhütungsmittel wie die Antibabypille einnehmen, erkranken an Depressionen. Diese können so schwerwiegend sein, dass sie zu Selbstmordgedanken führen. Die Warnhinweise in den Beipackzetteln sollen deshalb erweitert werden, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) berichtet.

Hohes Demenz-Risiko: Schwerhörigkeit abklären lassen

aponet.de Wer im Alter schlechter hört, lässt das am besten frühzeitig von einem Arzt abklären. Einer aktuellen Studie zufolge erhöht ein unbehandelter Hörverlust bei Über-50-Jährigen das Risiko für Demenz, Depressionen, Stürze und einen Herzinfarkt.

Skilangläufer leiden seltener an Depressionen und Demenz

aponet.de Langlauf ist offenbar eine Sportart mit vielen gesundheitlichen Vorteilen: Sie halbiert das Risiko für eine Depression, eine eventuelle Parkinson-Erkrankung tritt später ein und auch das Risiko einer Demenz ist reduziert. Das zeigt eine Langzeit-Untersuchung von knapp 200.000 Menschen, die zwischen 1989 und 2010 an dem berühmten schwedischen Vasaloppet, einem Skilanglaufrennen über 90 Kilometer, teilgenommen hatten.